Evangelische Kirchengemeinde Müncheberger Land
 

 

Ökumene

"Kinder sind unsere Gegenwart und unsere Zukunft." Für einen Kreis junger 
Frauen und Mütter in und um Müncheberg ist das Beweggrund und Triebfeder für ein jahrelanges und beispielhaftes Engagement mit Kindern.
Im christlich naturnahen Kinderhaus in Müncheberg haben sie sich kennengelernt und erste gemeinsame Veranstaltungen mit ihren Kindern organisiert. Dadurch, dass sie verschiedenen Konfessionen angehören, haben sie den Begriff der Ökumene direkt erfahren und an ihre Kinder weitergeben können.  Im Laufe der Jahre hat sich der Kreis erweitert und das letzte Sommerfest feierten die Kinder aus allen vier müncheberger Kirchengemeinden, der katholischen, der evangelischen, der neuapostolischen Kirche und der evangelischen Freikirche gemeinsam.
Der inzwischen etablierte Ökumenische Arbeitskreis hat mit seinen seit Jahren durchgeführten Kinderveranstaltungen, wie Kinderfasching, Sommerfest, St. Martinsfest generationsübergreifend eine gesellschaftliche Gemeinsamkeit geschaffen, die aus unserer Müncheberger Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Mit ein paar Bildern soll der Eindruck von diesem christlichen und gesellschaftlichen Engagement unterstrichen werden.
Der ökumenische Arbeitskreis besteht aus: Martina Schaefer, Corinna Görner, Doreen Lindner, Undine Brandt, Gundula Morcinek und Ariane Piech.

Hier können Sie einen Radiobeitrag über den Ökumenischen Arbeitskreis Müncheberg hören!

(Quelle:rundfunkdienst(at)ekbo.de)


Serie Vater Unser

Die Vater-Anrede im VaterUnser

"Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name!"

Christus lehrt uns, unseren Gott als „Vater“ anzureden. Nicht nur einem universalen Naturgesetz verdanken wir uns, nicht einem unnahbaren, teilnahmslosen und gefühllosen unpersönlichen Weltprinzip stehen wir gegenüber, sondern einem Gott, der Wille, der Person ist, von uns ansprechbar und uns zugewandt. Dieser Gott ist Schöpfer des Himmels und Erden, er steht hoch oben über der Welt. Er ist allmächtig und heilig – das heißt: abgesondert, besonders, unantastbar – und doch ist er jedem von uns so nahe wie kein Zweiter. Bevor wir gezeugt wurden im Leib unserer Mutter, waren wir geboren in den Gedanken, als Idee Gottes; bevor wir ein Wunsch unserer Eltern waren, waren wir ein Wunsch des allmächtigen Schöpfers der Welt. Jeder Einzelne!

Gott als Vater anreden – das heißt zweierlei:

1. Sich geborgen fühlen dürfen, sich Seiner bedingungslosen Liebe und Zuwendung sicher sein, wissen, dass unsere Bitten nicht verpuffen, sondern dass Gott sich unserer annimmt, mit allen Sorgen und Nöten sich an ihn wenden und darauf vertrauen, dass Er sich Ihrer annimmt, sein Leben getrost in Seine Hände legen.

2. Den Vater ehren und ihm Ehre machen wollen, seinen Namen in Ehren halten, seinen Namen „heiligen“. Dazu gehört, wie Luther im Großen Katechismus schreibt, sich „überall wie die guten Kinder zu benehmen und zu verhalten“, als Einzelner, aber auch als Kirche (es heißt „Vater unser“, nicht „meiner“), Gottes Wort ohne Lüge und Entstellung zu lehren und zu hören und „heilig“ danach zu leben.

Und doch hängt die Kindschaft nicht an unserem Tun, wir verdienen uns nicht erst, Kind zu sein durch unser heiliges Leben, durch unsere guten Werke, sondern sie geht allen Werken schon voraus, wir sind durch sie gehalten und getragen.

Juliane Bach